DSGVO verändert die Gesundheitsbranche

Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO / GDPR) zählt Gesundheitsdaten und genetische Daten zu den besonderen Kategorien personenbezogener Daten, für die spezielle Vorschriften bestehen. Wer im weiten Feld des Gesundheitswesens tätig ist, muss sich insbesondere die Themen Einwilligung, Datensicherheit, automatisierte Entscheidungen und Datenschutz-Folgenabschätzung ganz genau ansehen.

Der weltweite Gesundheitsmarkt wächst in 2018, es ist das Jahr der digitalen Gesundheitstechnologien, wie künstliche Intelligenz (KI), das Internet der Dinge in der Medizin, Big Data Analytics und Robotertechnik, so die Marktforscher von Frost & Sullivan. Das „as-a-Service“ Modell soll neue Einkommensquellen schaffen, die Cloud wird zur wichtigsten Plattform, da sämtliche Beteiligte im Gesundheitswesen ihre Speicherflexibilität ausbauen müssen. Gleichzeitig sehen die Marktforscher, dass sich die Anzahl entsprechender Cyber-Angriffe in 2018 voraussichtlich verdoppeln wird.

Auch der Digitalverband Bitkom sieht den Markt für Digital Health mit großem Wachstumspotenzial (pdf). Gesundheits-Apps, Online-Terminvereinbarungen, Online-Sprechstunden und die digitale Kommunikation der Patienten mit Ärzten und Krankenhäusern sind deutliche Zeichen dafür. Der Bedarf an erhöhtem Schutz für die Gesundheitsdaten liegt auf der Hand. Dies sieht auch die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) so, denn sie führt genetische Daten und Gesundheitsdaten unter den besonderen Kategorien personenbezogener Daten auf.

 

QUELLE :
https://www.security-insider.de/dsgvo-veraendert-die-gesundheitsbranche-a-703674